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LEIPZIG STEHT ZUR UKRAINE

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  • Sie möchten mit einer Geldspende helfen?

    Unser Verein nimmt Spenden entgegen um geflĂŒchteten Ukrainern in Leipzig zu helfen.

    Verwendungszweck: Ukraine-Hilfe
    IBAN: DE55 4306 0967 1148 8558 00
    BIC: GENODEM1GLS
    GLS Gemeinschaftsbank eG

    Diese Vereine arbeiten vor Ort in der Ukraine und nehmen Spenden fĂŒr Hilfe vor Ort gern entgegen:

     

    Spenden fĂŒr konkrete Hilfe aus Leipzig in die Ukraine und fĂŒr in Leipzig ankommende Menschen aus der Ukraine richten Sie bitte an:

    Ukraine-Kontakt e. V. Leipzig
    IBAN: DE61 8602 0500 0003 5687 00
    BIC: BFSWDE33LPZ
    Bank fĂŒr Sozialwirtschaft
    Kennwort: Hilfe fĂŒr ukrainische Freunde

    Crowdfunding-Plattform der Leipziger Gruppe
    www.leipziger-crowd.de/ukraine-hilfe 

    Oder unterstĂŒtzen sie die Arbeit von der Kreisauer Stiftung aus Polen, die gerade eine Ukraine Hilfe organisiert:

    Freya von Moltke-Stiftung fĂŒr das Neue Kreisau
    IBAN: DE79 1208 0000 4052 0068 00, BIC: DRESDEFF120
    Stichwort: Kreisauer Ukraine-Hilfe

     

     

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EUROPA MAIDAN LEIPZIG e.V.

Liebe Besucherinnen und Besucher,

der EuropaMaidan Leipzig e. V. sagt ein herzliches Willkommen auf unserer Website. Wer wir sind?

Dies lĂ€sst sich am besten erklĂ€ren aus unserer ganz jungen Vereinsgeschichte. Manche Mitglieder und Freunde erinnern sich mit bangen GefĂŒhlen an die Revolution der WĂŒrde, den Euromaidan  2013/ 2014 in Kiew und anderen StĂ€dten der Ukraine. Friedliche Demonstrationen fĂŒr eine Assoziierung der Ukraine mit der EU wurden nach und nach kriminalisiert. Entsetzlich.

Viele teilten die Hoffnungen der zumeist jungen Demonstranten, die zu Hunderttausenden auf die Straße gingen. Das erinnerte an die Zeit 1989/ 1990, als in den mittelosteuropĂ€ischen LĂ€ndern – fĂŒr viele besonders greifbar in Polen, der Tschechoslowakei und der DDR – Revolutionen den Weg frei machten zu Demokratie und Rechtsstaat.

Im Januar 2014 begannen in Leipzig auf die Initiative einiger VereinsgrĂŒnder Leipziger BĂŒrger fĂŒr die Demonstranten Spenden zu sammeln. Wir unterstĂŒtzten das Helferzentrum der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Katharina in Kiew. Dort, ganz in der NĂ€he vom Maidan wurde aktiv fĂŒr die Demokratie-Aktivisten gearbeitet. Leipzig ist seit den 70er Jahren Partnerstadt von Kiew und die Leipziger ließen sich mobilisieren.

Das Archiv BĂŒrgerbewegung Leipzig e. V. war zunĂ€chst Anlaufstelle und in Kiew unterstĂŒtzte uns Ralf Haska, damals Pfarrer von St. Katharina. Dann kamen die Berkut-Sondereinheiten der Polizei. Es gab Tote, Verletzte. Ralf Haska brachte uns zusammen mit dem Krisendienst des Maidan. Mehrmals fuhren spĂ€tere Vereinsmitglieder nach Kiew, es gelang auch den Leipziger OberbĂŒrgermeister in die Stadt einzuladen.

In Verbindung mit der Hilfsaktion Brot fĂŒr die Welt und deren Osteuropamitarbeiterin Sabine Erdmann konnten wir psychosoziale Dienste gemeinsam mit Partnerinnen aus Kiew und anderen StĂ€dten organisieren. Weiterbildungen zur traumatherapeutischen Behandlung von FlĂŒchtlinge, Austauschprogramme, persönliche Begegnungen von Studierenden aus der Ukraine und Deutschland standen weiterhin auf dem Programm. Sachspenden wurden gesammelt. Dazu brauchte es einen Verein und der grĂŒndete sich am 15. Juli 2014.

Europa steht im Namenszug des Vereins und das ist Programm. Die europĂ€ische Idee und die Freiheit der BĂŒrger im Staat und auf dem Kontinent sind uns Verpflichtung zu einem solidarischen Handeln. Wir sind und wollen nicht allein bleiben im Westen. Zum ersten Vorstand gehörten Gesine Oltmanns und Uwe Schwabe, nun sind an ihre Stelle andere getreten. Heute sieht der Verein einen besonderen Schwerpunkt in der Bildungs- und AufklĂ€rungsarbeit.

Heute ist festzustellen, dass viele Ziele des Maidan erreicht wurden. Der Verein ist solidarisch mit denen, die damals den Maidan-Protest getragen haben. Aufarbeitung der aller jĂŒngsten Geschichte ist notwendig.

Neben dem jĂ€hrlich stattfindenden Friedensgebet im Gedenken an die Opfer vom Maidan in der Leipziger Nikolaikirche im Februar fĂŒhren wir Veranstaltungen durch. Dabei werden wir unterstĂŒtzt von der Ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde Leipzig. An einer Stadtteilpartnerschaft Kiew – Leipzig wird ebenfalls gearbeitet.

Wir sind betroffen ĂŒber die mehr als 10000 Toten im gegenwĂ€rtigen Krieg gegen die Ukraine. Frieden und Freiheit, Kompromiss und Menschenrechte dĂŒrfen sich nicht ausschließen. Wir wollen solidarisch sein.

Alina Artamina und Stephan Bickhardt fĂŒr den Vorstand

VORSTAND:

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Stephan Bickhardt (Vorsitz)
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Alina Artamina (Stellvertreterin)
DietrichWohlfahrt
Dietrich Wohlfarth (Schatzmeister)
Reinhard
Reinhard Bohse (Moderator)
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